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7 Fehler, die du als Coach unbedingt vermeiden solltest

Uncategorized Jan 01, 2019

In meinem letzten Blog Beitrag habe ich über die wichtigsten Eigenschaften als guter Coach beschrieben, denen du unbedingt Beachtung schenken solltet. Heute möchte ich dir die gravierendsten Fehler mit an die Hand geben, die du als Elite Coach unbedingt vermeiden solltest.  Denn ohne es zu merken, passiert es immer wieder, dass man vom richtige Pfad abkommt und sich dazu verleiten lässt, diverse Fehler immer wieder zu wiederholen.

 

Aber nun starten wir durch, mit den gravierendsten Fehlern, die dich effektiv davon abhalten, ein richtig guter Coach zu sein…

 

Fehler 1: Mit fixen Plänen und starrer Kontrolle arbeiten

Dein Aufgabe als Coach ist es, als Navigator zu fungieren. Allerdings solltest du nicht mit zu fixen Plänen arbeiten. Es geht darum, deinen Klienten selbst dazu zu ermutigen, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Du bist als Coach nicht der Kapitän. Du bist die Begleitperson. Ein Berater. Du musst mit Leidenschaft für das Feuer deines Klienten brennen. Anstatt sich zu Autorität auf zu spielen, solltest du gemeinsam mit deinem Klienten an dessen Zielen und Resultaten arbeiten. Denke also nicht in Trainings- und Ernährungsplänen, denke in Prozesse.

 

Fehler 2: Du willst dich als Experte unter Beweis stellen

Expertise ist ein wichtiges Verkaufsargument. Es ist jedoch ein vorgeschalteter Prozess. Sobald dein Kunde dich als Coach gebucht hat, vertraut er bereits auf deine Expertise. Kein Grund dazu, dies immer wieder und wieder unter Beweis stellen zu wollen. Du musst nicht mit den tollsten Persiodisierungsmodellen glänzen und zeigen wie viel Wissen du hast. Du wirst an Resultaten deines Klienten gemessen. Und hierfür solltest du in kleinen Schritten arbeiten. Sei geduldig. Stecke zurück, anstatt ständig optimieren zu wollen. Das beeindruckt den Kunden nur temporär. Richtig glücklich machst du ihn, wenn er seine Ziele erreicht - und das so einfach wie möglich und nicht so kompliziert und wissenschaftlich wie möglich. Behalte dein Wissen für dich und verpacke es in praxisnahes Können, das der Klient in den Alltag umsetzen kann.

 

Fehler 3: Nur einen einzigen Weg kennen

Kennst du die Trainer und Coaches, die so fest davon überzeugt sind, dass ihre Wege und ihre Methoden die einzig richtigen Schritte sind? Dann wird gerne gegenüber denjenigen, für die diese Methode nicht so gut funktioniert hat behauptet, sie hätten sich nicht diszipliniert genug an die Vorgaben gehalten oder sie wären einfach zu schwach. Die Wahrheit ist jedoch eine andere: Diese Coaches haben es nicht geschafft, eine erfolgreiche Vorgehensweise zu entwickeln, welche sich an den Bedürfnissen und Gegebenheiten des Kunden orientieren. Der Coach hat versagt. Nicht der Klient. Deine eigenen Überzeugungen verlieren in dem Moment vollkommen an Wert, in dem sie für den individuellen Kunden nicht funktionieren. Sei entsprechend offen für neue Einflüsse, um dich in deinem Skill Set zu verbessern.

 

Fehler 4: Sich nicht regelmäßig selbst überprüfen

Du erinnerst dich an den ersten Abschnitt dieses Blog Beitrags? Ich habe von Reflexion geschrieben. Wie wichtig es ist, die eigenen Ansichten und Fähigkeiten regelmäßig zu überprüfen. Zu checken, ob du noch immer “on track” bist oder ob sich langsam aber sicher entsprechende Fehler in dein Verhalten eingeschlichen haben. Wenn du dich nicht mehr daran erinnerst, lies dir die Einleitung noch einmal durch oder lade dir hier die Check Liste zur Selbstreflexion als Coach herunter.

Fehler 5: Du bist süchtig nach Fortbildungen

Viele Trainer und Coaches denken, der Erfolg ihrer beruflichen Laufbahn hängt von Zertifikaten und Abschlüssen ab. Doch das ist nicht so. Konzentriere dich immer auch darauf, dein Wissen in die Praxis umsetzen zu können. Du erinnerst dich an meinen letzten Blogartikel? Das Verändern des Verhaltens ist ein Zusammenspiel aus Wissen, Können und Wollen. Zertifikate sind in erster Linie eine Optimierung des Wissens. Wenn du dieses Wissen jedoch nicht mit dem Können unter einen Hut bekommst - also die Kunst, Wissen in praktische Anwendungsmodelle umzusetzen - kommt es zu einem massiven Ungleichgewicht aus Wissen, Können und Wollen und du wirst als Coach nie dein volles Potenzial ausschöpfen, nie an mehr Kunden kommen und nie von deinem Einkommen richtig gut leben können, während du gleichzeitig anderen Menschen dabei hilfst, ihre Träume zu verwirklichen.

 

Fehler 6: Immer deine eigene Meinung durchsetzen wollen

Es geht nicht darum, dich wie ein Chef aufzuspielen. Es geht auch erst Recht nicht darum, immer Recht haben zu müssen. Es geht um soziale Intelligenz. Die Möglichkeit, mit deinen Klienten auf Augenhöhe zu kommunizieren. Deine Botschaft in einer Art und Weise und einer Sprache zu vermitteln, die es deinem Klienten ermöglicht, sie zu verstehen und umzusetzen. Fühle dich dabei in deinen Klienten hinein und orientiere dich an seinen Bedürfnissen. Auch wenn das für dich bedeutet, zurückstecken zu müssen. Manchmal ist es wichtig, loszulassen und dem Klienten die Möglichkeit zu geben, eigene Entscheidungen zu treffen. Ich habe es weiter oben bereits schon einmal geschrieben. Du bist als Coach Navigator. Wie in einem Navigationssystem. Auch hier gibt dir das System die schnellste Route vor und warnt vor Hindernissen oder schlägt Alternativrouten vor. Missachtest du die Anweisungen deines Naviagationssystems, berechnet dir dieses System die nächstbeste Route - ohne eingeschnappt zu sein. Was uns zum siebten und letzten Fehler bringt…

 

Fehler 7: Dinge persönlich nehmen

Nimm es nicht persönlich, wenn ein Klient eine andere Route wählt, als die, die du aktuell vorgeschlagen hast. Nimm es dir auch nicht zu Herzen, wenn du Fehler machst. Jeder Mensch macht Fehler. Du und deine Klienten. Verzeihe dir deine eigenen Fehler und verzeihe deinen Klienten ihre Fehler. Es wird nicht immer alles perfekt sein und du wirst auch von Zeit zu Zeit hinterfragt werden. Das ist normal. Skeptisch zu sein und zu bleiben ist richtig und wichtig. Wenn du kritisiert wirst, hinterfrage dich selbst, ob du vielleicht nicht richtig reflektiert hast? Hast du vielleicht wirklich einen Fehler gemacht? Überprüfe dich regelmäßig selbst, anstatt die beleidigte Leberwurst zu spielen.

 

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