Starter Kit: In 5 Schritten vom Fitness Trainer zum erfolgreichen Personal Coach.

Uncategorized Mar 21, 2019

In meiner Arbeit mit Personal Trainern und Coaches, höre ich fast tägliche eine (oder alle) der folgenden Fragen:

 

  • Wie finde ich am besten die richtige Zielgruppe?
  • Wie werde ich sichtbar für Kunden, um einen Kundenstamm aufzubauen?
  • Wie schaffe ich es, Kundenanfragen zu generieren?
  • Wie schaffe ich es, hochpreisige Angebote zu verkaufen?
  • Wie schaffe ich es, Kunden zu halten, bei dem riesigen Angebot?

 

Diese fünf Fragen sind allesamt hoch existentiell. Nur wenn du eine Lösung für all diese fünf Fragen hast, wirst du überhaupt in der Lage sein, nachhaltig und seriös als Personal Trainer arbeiten zu können. Damit du den Grundstein von Beginn an richtig legen kannst, möchte ich all die Probleme in diesem Blogartikel ansprechen und mit dir gemeinsam diskutieren.

 

Die 3 Business Level eines Personal Trainers

Bevor wir uns genauer mit den einzelnen Fragen beschäftigen, starten wir einen kleinen “Zoom Out” und betrachten den Aufbau eines Geschäftsmodells für Personal Trainer aus der Vogelperspektive.

 

Grundsätzlich gibt es drei Ebenen, auf denen du dein Personal Trainer und Coaching Business aufbauen solltest. Beginnen mit der ersten Ebene, aufsteigend zur dritten Ebene:

 

  • Ebene 1: Foundation
  • Ebene 2: Struktur
  • Ebene 3: Sichtbarkeit

 

Von Ebene 3 zu Ebene 1 heruntergebrochen bedeutet das:

 

  • Es ist egal wie gut dein Service als Personal Trainer ist, wenn dich niemand kennt, wirst du es nicht unter Beweis stellen können.
  • Eine hohe Sichtbarkeit alleine bringt dir nichts, wenn du keine Struktur hast, mit der du Interessenten zu Kunden machst und die richtigen Angebote zur richtigen Zeit bringst.
  • Eine Struktur kannst du nur dann aufbauen, wenn du eine messerscharf definierte Zielgruppe definiert hast, mit einer darauf ausgelegten Produktstrategie.

 

Du siehst also: An diesen drei Ebenen, aufbauend in der richtigen Reihenfolge, führt nichts vorbei. Erschreckend dabei: Keiner von diesen Punkten wird dich wirklich überraschen, richtig!?

 

Und um ehrlich zu sein...in meiner täglichen Arbeit mit Personal Trainern und Coaches stelle ich immer wieder eine Sache fest: Die meisten Personal Trainer machen davon einiges richtig - nur zur falschen Zeit und mit der falschen Strategie.

 

Nachdem du nun weißt, wie wichtig die richtige Abfolge ist, gehen wir jede einzelne Ebene gemeinsam durch und ordnen die fünf häufigsten Fragen (siehe oben) den jeweiligen Ebenen zu.

 

Ebene 1: Foundation

Die Foundation Ebene beschäftigt sich mit drei Aufgaben:

 

  • Die Zielgruppe definieren
  • Die richtige Kommunikationsstrategie wählen
  • Eine Produktstrategie aufbauen

 

Womit wir bereits bei der ersten der fünf Fragen angelangt sind:

 

“Wie finde ich am besten die richtige Zielgruppe?”

Überhaupt erst einmal eine Zielgruppe zu definieren ist entscheidend. Und was so selbstverständlich klingt, wird in der Praxis am häufigsten vernachlässigt. Schau dich doch einfach einmal auf den Webseiten diverser Personal Trainer um. Du findest dort in 9 von 10 Fällen folgende Probleme:

 

  • Ein unüberschaubares Angebot
  • Ein unpräzises Angebot

 

Viele Personal Trainer versuchen Lösungen für alles und jeden anzubieten. Sie bieten Trainingsplanungen zum Muskelaufbau an, Rückenfit Kurse und betriebliches Gesundheitsmanagement. Einer meiner Klienten hatte zu Beginn unserer Zusammenarbeit ein Portfolio von 13 (!!!) Angeboten. Vom Mentaltraining über Bodybuilding Coaching bis hin zum Reha Sport.

 

Ganz ehrlich: Würdest DU irgendetwas davon buchen? Ich nicht. Denn wer alles kann, kann in nichts davon ein wirklicher Experte sein. Wenn ich Probleme habe, mich als Leistungssportler zu fokussieren, möchte ich zu einem Experten für mentale Trainingsstrategien. Wenn ich Rückenschmerzen habe, möchte ich zu einem Experten für Rückentraining. Nicht zu einem Mentaltrainer. Du verstehst was ich meine?

 

Wenn dann das Angebot auch noch unpräzise ist, und mir nur “Personal Training” angeboten wird, sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass ich mich für diesen Trainer entscheide noch weiter.

 

Um neue Kunden zu gewinnen, benötigst du ein System, welches deine Kunden befolgen und von dem sie genau wissen, was sie am Ende erwarten können. Bei Frage #4 auf der Sichtbarkeits Ebene, werden wir uns genauer damit beschäftigen.

 

Aber WAS genau solltest du nun tun, um deine Zielgruppe zu finden?

 

Überlege dir genau, worin du richtig gut bist. Definiere deinen Wunschkunden. Worin bist DU der Experte? Was kannst du besser als deine Konkurrenz? Versuche dich in eine Nische zu bewegen. Biete nicht “Ernährungsberatung” an. Biete “Ernährungsberatung für Frauen nach der Schwangerschaft an”. Natürlich nur, wenn das genau DAS ist, was du richtig gut kannst ;-)

 

Um das zu können, musst du natürlich die Probleme deiner Zielgruppe kennen und dir folgende Fragen stellen:

 

  • Welche Probleme kannst du mit deinem Expertenwissen lösen?
  • Wer hat diese Probleme?
  • Welche weiteren Bedürfnisse haben Menschen, die diese Probleme haben?

 

Kurzum: Du musst deinen Wunschkunde so präzise wie nur irgendwie möglich definieren und eingrenzen. Bevor du diesen Schritt nicht gemacht hast, ist alles andere nutzlos. Oder zumindest ein reines Glücksspiel. Dein Erfolg soll jedoch nicht vom Glück abhängen, sondern wir möchten ihn planbar machen.

 

Definiere also im ersten Schritt deinen Wunschkunde. Hier siehst du eine Abbildung meines Worksheets, mit dem ich meinen Kunden Avatar bestimmt habe und mit dem ich auch mit all meinen Klienten arbeite. Mit einem Klick aufs Bild erhältst du Zugang zur druckbaren pdf.

 


Nun werden wir die Reihenfolge der aufgelisteten Fragen etwas durcheinander bringen. Der logische nächste Schritt bestünde natürlich darin, an deiner Sichtbarkeit für deine Wunschkunden zu arbeiten. Fehlt jedoch die passende Struktur, bringt dir all die Sichtbarkeit nichts. Also kümmern wir uns um eine Produktstrategie.

 

Ebene 2: Struktur

Die zweite Ebene ist die Struktur Ebene. Hier baust du die Produktstrategie und die die Verkaufssysteme auf, für die du auf Ebene 3 Sichtbarkeit schaffst. Diese Ebene ist besonders wichtig. Und auch hier werden in der Praxis viele Fehler gemacht. Widmen wir uns dazu aber folgender Frage:

 

“Wie schaffe ich es, Kundenanfragen zu generieren?”

Einen wichtigen Punkt haben wir bereits beantwortet: Du musst ein Experte sein. Ein Experte für ein ganz besonderes Thema. Und um das unter Beweis zu stellen, musst du in Vorleistung gehen. Der Psychologe Robert B. Cialdini beschreibt in seinem Buch “Die Psychologie des Überzeugens” von sechs Punkten die gegeben sein müssen, um Menschen von einem Angebot zu überzeugen:

 

  • Reziprozität
  • Commitment und Konsistenz
  • Soziale Bewährtheit
  • Sympathie
  • Autorität
  • Knappheit

 

Ich möchte an dieser Stelle nicht auf alle Punkte eingehen. Wir beschränken uns an dieser Stelle auf die drei wichtigsten Punkte:

 

  • Reziprozität
  • Autorität
  • Sympathie

 

Unter Reziprozität versteht man das Prinzip von “erst geben, dann nehmen”. Aus diesem Grund bin ich auch ein überzeugter Verfechter von Content Marketing.

 

Warum gehen wir denn in erster Linie täglich ins Internet? Weil wir uns über irgendetwas informieren möchten. Wir möchten Content konsumieren. Dieser Content kann über Blogs wie diesen hier verbreitet werden oder über Vlogs, Podcasts uvm.

 

Mit Hilfe deines Contents kannst du dich außerdem als Experte für dein Thema positionieren. Du baust Interesse und Autorität auf. Schaffst du es dann auch noch, mit deinen Interessenten zu interagieren, gewinnst du zudem an Sympathie.

 

Die Wahrscheinlichkeit steigt, dass sich dein Interessent zu deinem Newsletter einträgt oder auf eine andere Art und Weise seine Daten bei dir hinterlässt. Hier solltest du beispielsweise mit einem so genannten Lead Magnet arbeiten, als wichtiger Teil deines Online Verkaufssystems. Was es damit genau auf sich hat, erläutere ich dir im weiteren Verlauf dieses Artikels.

 

Dein erster Schritt sollte jedoch darin bestehen, Content zu liefern. Und zwar EXAKT die Art von Content, der die Probleme und Bedürfnisse deiner Zielgruppe anspricht. Und das kannst du natürlich nur dann, wenn du deine Zielgruppe genau definiert hast. Was leider viel zu selten der Fall ist. Du siehst also: Viele Personal Trainer machen das Richtige - jedoch zur falschen Zeit oder in der falschen Reihenfolge.

 

Schaffst du es hingegen, genau diesen Content zu produzieren und den richtigen Personen zur richtigen Zeit auszuliefern (Ebene 3), steigen sowohl deine Sympathie als auch deine Autorität und du wirst als Experte wahrgenommen. Denn der Interessent merkt, dass du seine Probleme und Frustrationen verstehst und die passenden Lösungen hast, um ihm zu helfen.

 

“Wie schaffe ich es, hochpreisige Angebote zu verkaufen?”

Auch hier beginnen wir mehr oder minder dort, wo wir aufgehört haben: Du benötigst ein Angebot, welches genau die Lösungen für die Probleme deine Zielgruppe verspricht und exakt zu deren Bedürfnissen passt. Und das in einer Schritt für Schritt Anleitung. Daher arbeite ich grundsätzlich mit Roadmap Strategien.

Mit Hilfe einer präzisen Roadmap zeigst du deinem Kunden ganz genau, welche Schritte er wann machen muss, um zu seinem Ziel zu gelangen. Eine typische Roadmap besteht dabei aus einem Check-Up plus neun weiteren Terminen. Damit kannst du effektiv argumentieren, warum eine 10er Karte sinnvoll ist. Und du kannst ein präzises Ergebnis garantieren.

 

Durch die Roadmap Strategie sieht der Kunde auf einen Blick, dass das Angebot genau DAS ist, was er sucht. Schließlich bildest du alle Inhalte Schritt für Schritt ab. Das macht dein gesamtes Angebot auch sehr viel hochwertiger, als das Verkaufen einer “10er Karte”. Bei einer 10er Karte könnte der Kunde auch den Eindruck bekommen, er bezahlt jede Menge Geld dafür, dass du als Trainer 10 Stunden neben ihm an einem Gerät stehst und ihn anfeuerst.

 

Durch eine Roadmap Strategie stärkst du jedoch zusätzlich deine Expertise, indem du genau zeigst, dass du dich mit den Problemen des Kunden auskennst.

 

Eine visualisierte Roadmap Strategie ist aber natürlich noch nicht alles. Nur aufgrund dieses Tools, wird es nicht einfacher, Angebote im vierstelligen Bereich zu verkaufen. Damit das wirklich spielend einfach klappt, musst du zudem die passende Produktstrategie aufweisen.

Deine Produktstrategie ist dabei wie eine Treppe aufgebaut. Dein Ziel: Den Kunden soweit wie möglich nach oben zu führen. Denn je höher auf deiner Produktstrategie kommt, desto hochwertiger und desto teurer werden entsprechend die Produkte und Angebote. Doch auch der Mehrwert für den Kunden steigt.

 

Wie du im Bild oben erkennst, existiert für jede Produktstufe ein eigenes Verkaufssystem. Was auch logisch ist. Ein Angebot über bis zu 100€ verkauft sich verhältnismäßig einfach. Möchtest du hingegen ein Produkt im Bereich von 300-1000€ verkaufen, ist schon mehr Aufwand möglich. Und ein Produkt von über 1500€ direkt übers Internet zu verkaufen wird faktisch unmöglich.

 

Außerdem: Die wenigsten potenziellen Kunden werden sofort beim teuersten Produkt zuschlagen. Aber: Wenn du sie langsam die Treppe hinauf führst, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass ein Kunde sich auch für die teureren Angebote entscheidet, mit jeder weiteren Stufe an.


Mit diesen Verkaufsstrategien habe ich mein eigenes Coaching Business aufgebaut. Und als Teil meiner Agenturleistungen baue ich die Produktstrategien und Verkaufssysteme meiner Klienten meist nach folgendem Prinzip auf. Du kannst dir die Check Listen und Strukturen der Verkaufssysteme kostenfrei herunterladen und direkt umsetzen:

Baust du dir also die richtige Produktstrategie auf, mit einem Core Product, welches perfekt auf die Probleme und Bedürfnisse deiner Zielgruppe ausgerichtet ist, stärkst deinen Expertenstatus auf genau diesem Gebiet und erstellst entsprechende Angebote rund um dein Core Product herum, wird es mit der Zeit immer einfacher, selbst hochpreisige Angebote zu verkaufen.

 

Ebene 3: Mehr Reichweite. Bessere Sichtbarkeit.

Es ist vollkommen egal wie gut du als Personal Trainer bist. Und es ist vollkommen gleichgültig wie stimmig dein Angebot ist. Wenn niemand weiß, dass es dich und deinen Service gibt, wirst du auch keinen Erfolg haben.

 

Die meisten Personal Trainer verfallen aber leider noch immer der Annahme, es würde reichen, ein Angebot zu launchen. Die Kunden würden dann schon von alleine kommen. Einfach weil sie den Bedarf verspüren.

 

Sorry. Das ist leider nur das Prinzip des “Hoffnungs Marketing”. Es mag sein, dass du damit einige Kunden generierst. Aber ganz ehrlich: Reiner Zufall.

 

Dein Ziel sollte es jedoch nicht sein, vom Zufall abhängig zu sein. Denn richtig angestellt, ist Erfolg planbar. Dazu bedarf es allerdings Marketing. Ob es dir gefällt oder nicht. Und den meisten Personal Trainern und Coaches gefällt genau das eben nicht.

 

Die meisten Personal Trainer sind Coaches geworden, weil sie eben NICHT am PC sitzen möchten, um Marketing Kampagnen auszutüfteln. Sie möchten anderen Menschen helfen und sie trainieren und coachen. Was auch vollkommen verständlich ist. Und genau deshalb benötigst du ein schlankes Marketing. Ein Marketing mit dem du nicht mehr Zeit als unbedingt notwendig investierst und dich auf das konzentrieren kannst, was du eigentlich wirklich liebst: Das Coaching.

 

Die bereits vorgestellte Produktstrategie ist dabei der einfachste Weg für Personal Trainer und Einzelunternehmer. Du musst dich nicht an den komplizierten Strategien der großen Marketing Gurus aufhalten. Die mögen zwar Recht haben. Aber auch ganz andere Anforderungen und Voraussetzungen, als ein einzelner selbstständiger Personal Trainer. Schauen wir uns also die nächste Frage an…

 

“Wie werde ich sichtbar für Kunden, um einen Kundenstamm aufzubauen?”

Für nachhaltigen Erfolg als Personal Trainer muss die Sichtbarkeitsebene auf drei Säulen aufgebaut sein:

 

  • Kurzfristige Strategien (Pay per Click)
  • Langfristige Strategien (Inbound Marketing)
  • Community Building

 

Mit dieser Strategie ist der Aufwand deines Marketings zu Beginn noch am höchsten. Mit zunehmender Dauer nehmen die Marketingkosten deutlich ab und deine Gewinne steigen kontinuierlich an. Betrachten wir daher zunächst die ersten beiden Ebenen. Die dritte Ebene nimmt eine Sonderstellung ein und ist Teil der letzten Frage.

 

Kurzfristige Strategie: Pay per Click (PPC)

Hier sprechen wir von typischem Performance Marketing über die sozialen Netzwerke, wie Facebook, Instagram oder auch Google. Du bezahlst hier für deine Werbung, erreichst jedoch sehr viele Menschen. Und vor allem: Du kannst GENAU die Menschen erreichen, die du auch wirklich erreichen möchtest.

 

Speziell Facebook und Instagram Werbung sind hier von besonderer Bedeutung. Denn du kannst hier mit Push-Marketing arbeiten. Das bedeutet: Du bestimmst ganz gezielt, welche Art von Werbung deinem Kunden wie ausgestrahlt werden soll. Ob er will oder nicht.

 

Die prominenteste Art der Push Werbung: Fernseh Reklame in der Werbepause. Niemand möchte, dass der Film unterbricht. Du hast jedoch keine Wahl. Der Sender pusht die entsprechenden Werbungen auf deinen Bildschirm.

 

Ähnlich ist es bei Facebook: Du fügst deine Werbeanzeigen in den Feed deiner Zielgruppe ein. Dein Wunschkunde wird dadurch auf dich aufmerksam.

Facebook Werbung und Werbung über Instagram sind also vor allem dann interessant, wenn du Aufmerksamkeit für etwas schaffen möchtest. Das können ganz unterschiedliche Dinge sein:

 

  • Dein Service ganz allgemein
  • Ein neuer Produkt Launch
  • Ein Event das du bewerben möchtest
  • uvm.

 

Du schaffst es dadurch viele Menschen anzusprechen und zu erreichen. Deine Sichtbarkeit steigt drastisch an. Und das Beste: Du kannst genau kontrollieren, wie sich dein Wunschkunde verhält:

 

  • Wie viele Menschen haben deine Anzeige gesehen?
  • Wie viele dieser Personen haben auf die Anzeige geklickt?
  • Wie haben sich die User nach dem Klick auf deiner Seite Verhalten?
  • Was kostet es dich einen neuen Kunden “einzukaufen”?
  • uvm.

 

Doch nun das große ABER: Reichweite alleine ist nichts wert. Erst wenn du es schaffst, Sichtbarkeit zu erreichen, bei einer möglichst großen Reichweite und diesen Traffic in Qualität umzuwandeln, bist du auf der Gewinner Straße. Und das schaffst du durch eine gute Inbound Marketing Strategie.

 

Langfristige Strategie: Inbound Marketing

PPC Marketing war Push Marketing. Inbound Marketing ist Pull Marketing. Sprich: Du ziehst deine Kunden an.

 

Bringen wir das in Einklang mit dem PPC Marketing: Über Facebook Ads erreichst du viele Personen. Und durch das richtige Targeting, kannst du sogar bestimmen, welche Eigenschaften die Personen haben sollen, die du über Facebook ansprechen willst. Und das sind natürlich EXAKT die Eigenschaften, die du bestimmt hast, bei der Definition deines Wunschkunden. Ganz zu Beginn. Du erinnerst dich?

 

Durch gute Werbeanzeigen möchtest du, dass viele dieser Wunschkunden auf deine Werbeanzeige klicken und dann derart begeistert von deinem Content sind, dass sie in Zukunft immer wieder kommen. Von ganz alleine. Weil sie es wollen und du spannenden Mehrwert lieferst. und nicht, weil du Werbeanzeigen schältst. Man kann das Ganze also wie folgt beschreiben:

 

  • Schritt 1: Aufmerksamkeit generieren (durch Push Marketing)
  • Schritt 2: Traffic Qualität erhöhen (durch Pull Marketing)
  • Schritt 3: Fan Community aufbauen (siehe nächste Frage)

 

Doch wie kann Pull Marketing aussehen?

  • Content Marketing über Blogs, Vlogs, Podcasts und Co.
  • eMail-Marketing
  • Kostenloses eLearning
  • Live Sessions in den sozialen Medien
  • uvm.

 

Die konkrete Antwort auf die eigentliche Frage lautet also: Sichtbarkeit über anfängliches Social Media Marketing und Kundenbindung über guten Content und absoluten Mehrwert für deinen Kunden (= Inbound Marketing).

 

“Wie schaffe ich es, Kunden zu halten bei dem riesigen Angebot?”

Indem du sie zu Fans machst. Zu 1000 echten Fans. Dieses Konzept stammt von Kevin Kelly. Für mich war das etwa im Jahr 2011/2012 der absolute Game Changer. Kurz gesagt: Echte Fans lieben dich. Sie werden dir immer treu bleiben.

 

Ein Beispiel: Fußballfans. Sie bleiben in der Regel ein Leben lang Fans von einem einzelnen bestimmten Verein. Ohne wenn und aber.

 

Oder Fans einer Musik Band: Sie kaufen JEDE neue Veröffentlichung, reisen zu Konzerten und investieren viel Geld in Produkte und Angebote der Band.

 

Warum solltest du nicht der Rockstar deiner Nische sein? Überlege: 1000 echte Fans, die pro Jahr jeweils 100€ in deine Angebote investieren. Das ergibt 100.000€ Jahresumsatz. Ohne dass du auch nur ein einziges Personal Training verkauft hast.

 

Du siehst: Wenn ich dir erzähle, dass Erfolg planbar ist und dass du als Personal Trainer sechstellige Jahresgewinne einfahren kannst, dann ist das kein reißerisches Marketing Geschwätz. Es ist die Wahrheit.

 

Geht das über Nacht? Nein. Aber wir befinden uns mittlerweile auch auf der Säule der langfristigen Strategien. Und die lohnt es sich ohnehin nur zu beschreiten, wenn du auch in fünf Jahren noch als erfolgreicher Personal Trainer arbeiten möchtest.

 

Eine prädestinierte Plattform, die sich auf genau dieses Konzept stützt ist Patreon. Hier lieferst du deinen besten Content gegen eine gewisse Abo Struktur. Schau dir Martin Berkhan an. Mit knapp 1400 echten Fans, die seinen Content mit monatlichen 10$ supporten, bedeutet das ein monatlicher Umsatz von über 13.000$ - ohne separate Online Coachings, Buchverkäufer, Speaker Deals usw.

 

 

Wenn du deinen Kundenstamm aufbauen und halten möchtest, musst du Interessenten zu Kunden und Kunden zu Fans machen. Du musst Content liefern, der einzigartig ist oder deine Follower begeistert.

 

Offline kann das auch bedeuten, dass du regelmäßige Meet-Ups mit deinen Kunden organisierst. Dich mit ihnen triffst. Kurze Vorträge hältst. Zeigst, dass du dich wirklich um deine Kunden kümmerst. Dass du sie nicht nur als zahlende Klienten ansiehst, sondern wirklich interessiert an ihren Problemen, ihren Zielen und ihren Erfolgen bist.

 

Das wiederum funktioniert aber nur dann, wenn du wirklich ein Experte auf deinem Gebiet bist und dich entsprechend positionierst. Suche dir also deine Nische und dein Experten Thema. Ohne die Definition deines Wunschkunden geht das nicht. Bedenke anschließend immer wieder:

 

  • Reziprozität
  • Autorität
  • Sympathie

 

So machst du dir Fans. Erst geben, dann nehmen. Auf eine Weise die deine Autorität stärkt und mit der du echtes Vertrauen aufbaust.

 

Boom! That’s it. That’s your business.

In den vergangenen knapp 3000 Wörtern hast du deine gesamte Business Strategie in einem einzigen Blogbeitrag zusammengefasst:

 

  • Schaffe eine Foundation und definiere deinen Wunschkunde. Kommuniziere in der richtigen Sprache und erstelle dir eine Produktstrategie.
  • Arbeite an einer strategisch durchdachten Struktur, indem du das richtige Verkaufssystem zur richtigen Zeit anwendest und an deiner Produktstrategie ausrichtest. Dadurch stärkst du deinen Expertenstatus und legst die Basis der Kundengewinnung.
  • Sorge für mehr Traffic durch Sichtbarkeit. Kurzfristig über mehr Aufmerksamkeit und langfristig indem du eine Fan Community aufbaust die dich liebt. Und von der du gut leben und nicht nur überleben kannst.

 

Damit du all das Material hast, welches du benötigst, um genau diese Strategie zu verfolgen, klicke einfach HIER und du kommst direkt auf die Download Seite.

 

Bei Fragen, Anregungen und Diskussionen, freue ich mich, wenn du mir ein Feedback in den Kommentaren hinterlässt.

 

Bis bald,
Philipp

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